Weltreise Teil 6 – Irkutsk – Ulaanbaatar

Nachdem wir uns in Irkutsk mit der Einheimischen Maria auf einen Kaffee getroffen haben geht’s am Abend weiter in die Mongolei.
Alles läuft super bis…
Man wir sind so bescheuert. Jetzt kann uns niemand mehr helfen. Wir stellen fest, dass unser Russland Visum am 26.11. abläuft. Heute, an dem Tag, an dem unser Zug abfährt ist der 26.11.

Nur das wir nicht am selben Tag über die Grenze kommen ist uns erst kurz vorm Grenzübertritt aufgefallen.
Wir werden etwas nervös, vorallem weil die Russen in Sachen Visum sehr anstrengend sein können! Der Zöllner kommt, sieht unsere Pässe an und nimmt uns sofort mit ins Zollbüro. Wir sitzen nun da und hoffen das der Zug wartet. So wie wir… Wir warten auch eine Stunde, ich mit meinen Hausschuhen, Helga mit Riesenhunger – unser Essen wird derweil im Zug kalt.
Wir zahlen 600Rubel (ca.15Euro) pro Person.
Keine Quittung, kein nichts. Man kann sich ja denken wer nun Ihren Feierabend Vodka zahlt…

Irgendwann kommt eine junge Zöllnerin, wohl die einzige die Englisch spricht. Sie stellt total doofe Fragen über den Schulabschluss etc. und lässt uns geschätzte 15 Unterschriften machen.

Nun ja, wir sollen jetzt doch eine etwas höhere, die offizielle Strafe überweisen, innerhalb des nächsten Monats. Leider können wir nichts lesen – wir nicken freundlich mit dem Kopf.
Die nächste Frage ist, was passiert wenn wir nicht zahlen sollten?
Wir werden auch wieder zum Zug begleitet, denn die junge Dame fügt hinzu: „You cannot go back alone it is a kind of regime here“. Alles klar 😉
Jetzt haben wir halt einen fetten roten Stempel im Pass, wirkt wie eine Warnung vor uns.
Die Einreise in die Mongolei war kein Problem, allerdings haben wir für die komplette Prozedur acht Stunden gebraucht!
Nun machen wir uns einen gemütlichen Abend im Abteil, mit dem Japaner Kosuke, trinken, essen und viel lachen!
In Ulaanbaatar angekommen, begrüßt uns die Mongolische Hauptstadt mit – 28 °C.

Wir werden abgeholt und direkt zum Hostel gebracht.

Ganz ungefährlich ist es hier nicht, man soll nicht nach 24Uhr raus gehen, Taschendiebe soweit man schauen kann und Straßenüberqueren ist wie schwimmen im Haifischbecken.
Wir besuchen den buddhistischen Gandan Tempel. Ein kleiner Kulturschock ist es dann doch, mit den Mönchen, den Asiaten und Kindern die hier in ihre Klosterschule gehen. Trotzdem schön und interessant anzusehen. Im Tempel befindet sich eine Buddhastatue mit 26,5 Meter. Der Tempel ist das religiöse Zentrum der Mongolen. Die komplette Anlage besteht aus 13 Gebäuden und ist gut erhalten. Wir gehen trotzdem bald weiter, uns machen die Temperaturen schon etwas zu schaffen. Morgen geht’s zu den restlichen Sehenswürdigkeiten und am Mittwoch fahren wir in die Gobi Wüste.

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