Weltreise Teil 3 – Kiev – Moskau

Kiev hat an sich nicht wirklich viel zu bieten. Wir laufen vom Hostel aus in die Innenstadt und sehen uns das „Sonntagstreiben“ an. Viele Marktstände, die schon jetzt ihre Fanartikel für die EM 2012 verkaufen, Musiker die fürs Fernsehen Auftritte abhalten, (rauchende) Maskottchen die sich mit Passanten fotografieren lassen und ganz viele Frauengruppen die zusammen gegen alles möglichst lautstark propagieren. Das Wetter passt sehr gut zur Stadt und zur Stimmung. Grau, schmudelig, lieblos und kalt. Die Ukrainer an sich sind sehr freundlich zu uns. Wir treffen Russen, die uns sagen wollen, dass sie keine Unterschiede machen. Ukraine, Russland, Weißrussland, etc. alles Sowjet! Putin… na na na…

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Wir haben nur einen Tag in der Hauptstadt und so packen wir noch gemütlich unsere Koffer bevor es weiter geht.
Zwölf Stunden Zugfahren liegt vor uns. Der Kiever Bahnhof ist hoffnungslos überfüllt – auch hier alles grau. Selbst die Menschen tragen nichts anderes. Man hat das Gefühl, alle Kiever verlassen Sonntag Abend ihre Hauptstadt um „nachhause“ zu fahren. Mehr als die hälfte aller Züge geht nach Moskau und Odessa.
Nachdem wir uns durch die Menschenmassen geschlagen haben und endlich unseren Wagon fanden, haben wir es uns gemütlich gemacht. Zwei Stunden später, Ukrainischer Zoll, weitere drei Stunden – morgens um 5 Uhr – die russische Kontrolle. Diesmal lief alles ganz gut ab, zehn Minuten hat es gedauert. Alle Papiere korrekt, wir dürfen einreisen.
Dank der Zeitverschiebung und den permanenten Zollkontrollen kommen wir im wahrsten Sinne total gerädert in Moskau an. Wir suchen uns die richtige Metro zum nächsten Hostel. Alles läuft prima ab, bis wir die Straße vom Hostel gefunden haben. Die angegeben Hausnummer 2 existiert nicht und unsere Unterkunft ist nach 40 min suchen und viel nachfragen einfach nicht auffindbar. Mit fast 40 kg Gepäck keine angenehme Sache. Wir finden aber bald ein anderes. Wir sind total geschlaucht, deswegen ist waschen, essen und planen angesagt.
Morgen Abend geht’s bereits weiter, mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Irktusk. M

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