Weltreise Teil 13 – Bali (Indonesien)

Wir verbringen unsere letzte Nacht in Bangkok am internationalen Flughafen auf einer mehr oder weniger gemütlichen Bank, alle viere von uns gestreckt, bevor wir „leider“ zu unserem ersten Flug früh morgens nach Bali aufbrechen.

Dort gut angekommen erwartet uns wie so oft eine Schar von Taxifahrern die einen nur abzocken wollen. Endlich haben wir ein günstiges gefunden und erreichen nach kurzer Fahrzeit das sehr touristische Zentrum Kuta. Wir quartieren uns in der berühmten „Poppies Lane“ ein.
Ein sehr gut gelegenes Zimmer zu einem guten Preis, leider ohne funktionierender Dusche und Kakerlaken inklusive. Wir haben Glück und der Bruder eines Kellners bringt uns zu einem guten Preis nach Ubud im Landesinneren, wo wir wiederum bei einem anderen Bruder unterkommen können. Hier haben wir wirklich ein kleines Paradies gefunden. Ein schönes, sauberes und sehr großes Zimmer mit Balkon und Frühstück – zum ersten Mal – und zudem noch billiger als in Kuta. Auch wenn spätabends die fliegenden Kakerlaken mal wieder auf dem Balkon umher schwirren, kann man dort sehr gut mal ein paar Bücher lesen und relaxen. Wir organisieren bei dem Bruder von dem Bruder, dessen Bruder uns seinen Bruder empfohlen hat, eine Tour zu dem noch aktiven Vulkan Mt. Batur. Wir werden um 3 Uhr morgens am Hotel abgeholt und fahren eine Stunde bis in den Norden. Noch im Dunklen und mit Taschenlampe ausgestattet treten wir unseren kleinen Aufstieg zum 1700m.ü.N. liegenden Vulkan. Pünktlich um 6 Uhr erreichen wir den Gipfel um den Sonnenaufgang anzusehen. Leider ist es bewölkt. Doch die Natur oben am Kraterrand, mit dem dampfenden Wasserdampf und den steilen Abgründen begeistert uns sowieso mehr. Wir wandern am Krater entlang auf die andere Seite und bekommen einen super Ausblick auf die Umgebung, die in den letzten Jahrhunderten immer wieder von Ausbrüchen heimgesucht wurde. Bei einer kleinen Pause kochen wir uns ein Frühstücksei, indem wir das rohe Ei in eines der dampfenden Löcher legen und mit Gras bedecken. Erdwärme sei dank! Wir machen uns auf zum Abstieg, vorbei an erkalteten Lavaströmen und heißem Gestein. Eine Gruppe Bergmakaken begleitet uns auf dem Weg nach unten, in der Hoffnung etwas zu Fressen zu bekommen. Dieser Ausflug war einer unserer schönsten Erlebnisse auf der ganzen Reise.
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Am Vulkan mit Helga (li) und unserem Guide
Am nächsten Tag besichtigen wir den Affenwald. Hunderte von Makaken leben mitten im Dorf in einem Waldgebiet und lassen einen so nah ran, wie es nur selten geht. Wir geben ihnen ein paar unserer Früchte ab und im Gegenzug lassen sie sich von uns Streicheln und mit ihnen spielen. Eine total lustige Sache bei der wir definitiv sehr viel Spaß hatten!
Die letzten Tage verbringen wir dann wieder in Kuta. Dort finden wir dann doch noch eine super Unterkunft und verbringen die Zeit damit, ein bisschen am Strand die Surfer zu beobachten, essen, lesen und uns auf Australien vorzubreiten.
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Frische Früchte (Nicht die Frau)
Wie hat uns Bali gefallen?
Die Insel gibt einen guten Vorgeschmack auf das, was Indonesien sonst noch zu bieten hat. Eine total interessante Kultur, viel atemberaubende Natur, Tiere und leckeres Essen, eins der besten in Asien. Bali ist sehr touristisch, trotzdem kommt man fast ständig mit den täglichen Ritualen der Hindus in Kontakt. Indonesien ist ein Land, dass uns sicher noch einmal zu Gesicht bekommen wird!

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